ITALIANO ENGLISH DEUTSCH اللغة العربية FRANÇAIS Spanish
 
 
Auf dieser Webseite suchen
Andreas Benz
Stampa questa pagina
Vom Keratokonus Betroffenen zum Sehen ohne Kontaktlinsen

Im Alter von 26 Jahren wurde bei mir, anlässlich eines Routinegesundheitsschecks, eine extreme Verschlechterung der Sehleistung festgestellt. Nachdem ich über 15 Jahren mit einer relativ “leichten“ Brillenkorrektur (Kurzsichtigkeit) gut zurecht gekommen bin, reichten nun die stärksten Gläser nicht mehr aus um eine ausreichende Sehleistung zu erreichen.

Mit diesen schlechten News im Jahre 1999 startete dann ein Spießrutenlauf zu verschiedenen Augenspezialisten. Mein Optiker, der über die Jahre meine Brillen anfertigte und die schlechte Sehleistung erstmals feststellte, verwies mich an den lokalen Augenarzt von dem ich das erste mal was von einem Keratokonus hörte. Dieser Augenarzt verwies mich dann an einen Spezialisten für Augenkrankheiten in der Ostschweiz, welcher mir zwei gestaffelte Möglichkeiten vorschlug. Zuerst das Tragen von harten Kontaktlinsen bis es unmöglich würde und sich in der Zwischenzeit für eine Hornhauttransplantation anzumelden um dann später eine solche vornehmen zu lassen. Dieser verwies mich dann an einen Transplantationsspezialisten in Zürich, von welchen ich dann innerhalb weniger Wochen einen Kostenvoranschlag mit Formularen für eine Kostenübernahme an die Versicherung erhielt. Da ich nicht sehr begeistert vom Gedanken an eine bevorstehende Transplantation mit einer einjährigen Arbeitsunfähigkeit war, erkundigte ich mich über andere Korrekturmöglichkeiten, unter anderem auch die mit Laser. Eine Untersuchung ließ ich von einem Augenarzt in Zürich machen, der die Laserkorrektur für das linke Auge vorschlug, wo er keinen Keratokonus feststellte und beim rechten Auge mit Keratokonus und sehr schlechten Sehleistung mal vorerst nicht und zu warten, wie sich das entwickelt. Um noch eine Zweitmeinung über eine Laserbehandlung einzuholen fuhr ich nach Süddeutschland für eine entsprechende Voruntersuchung. Dieser Augenarzt riet mit dringend von einer Laserbehandlung ab, da die Hornhaut schon sehr dünn sei und normalerweise der Keratokonus, wenn auch nicht zeitgleich, meist auf beiden Augen auftritt.

Somit musste ich mich vorerst mit den Kontaktlinsen auseinandersetzen. Im Jahre 2001 ließ ich mich dann von einem Kontaktlinsenfachgeschäft in Zürich untersuchen, welches mich dann aber an einen Spezialisten in Luzern weiterverwies. Dieser Kontaktlinsenexperte passte mit ein Paar Kontaktlinsen (Kosten über 2'500.- sFr.) an und erklärte mit plausibel, dass das Tragen nötig sei um den weiteren Fortschritt des Keratokonus zu stoppen. Dies erfolgt nach seinen Darstellung dadurch, dass die harten Kontaktlinsen die Hornhaut stabilisieren und die kegelartige Ausbeulung des Keratokonus zurückhalten. Über mehrere Monate versuchte ich diese Kontaktlinsen zu Tragen aber, da ich in ständig wechselnden Umgebungen wie klimatisierte und trockene Büroluft oder staubigen Produktionshallen arbeite, mit mäßigem Erfolg so dass ich dann auf ein weiteres Tragen verzichtete. Dadurch konzentrierte ich mich auf Lösungen im operativen Bereich und wendete mich dann im Jahre 2003 an den Züricher Hornhauttransplantationsspezialisten der mich dann aber an die Augenklinik des Universitätsspitals Zürich verwies. Der beratende Arzt riet mir dann zu einer Anmeldung für eine Transplantation und dass diese dann in den folgenden Jahren erfolgen könnte, hoffentlich bevor die Hornhaut perforiert.

Durch diese gesundheitlichen Perspektiven suchte ich weitere Behandlungsmöglichkeiten. Interessante Alternativen fand ich zuerst im Internet unter www.keratokonus.ch und weitere im Forum von www.keralens.com . Hier hörte ich zum Ersten mal was vom Fleischer Ring, der Hornhautvernetzung und der Mini ARK Methode. Da ich seit Herbst 2003 beruflich in Nordamerika tätig bin, war es nicht so einfach mal kurz an ein Betroffenen Treffen oder eine entsprechende Voruntersuchung zu machen. Dafür surfte ich während 2004 stundenlang im Internet um mehr Informationen zu erhalten und entschied mich dann die Mini ARK Methode von Professor Lombardi in Rom in Erwägung zu ziehen.

Im Frühling 2005 kontaktierte ich die Lombardi Augenklinik und konnte einen Untersuchungstermin im Mai 2005 vereinbaren. Von diesem ersten Untersuchungs- und Behandlungstermin bin ich noch heute total beeindruckt. Noch nie zuvor habe ich eine solche Einrichtung mit so modernen Apparaten und umfangreichen Techniken gesehen. Von der mehrstündigen Untersuchung war dann auch ein entsprechend detaillierter augenärztlicher Befundbericht erstellt worden. Zudem waren nebst italienischen Patienten auch welche aus Deutschland vor Ort, mit welchen ich dann noch persönlich Erfahrungen austauschen konnte. Das Ganze machte mir einen Endruck von höchster Professionalität und überzeugte mich, sodass ich mich nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Professor Lombardi noch am selben Tag an beiden Augen operieren ließ. Dies war ein Erfolgserlebnis sondergleichen. Von der Uhr im Operationsraum, von der auch im Forum die Rede ist, konnte ich vor der Operation nicht die Zeit ablesen und nach einem halbstündigen Eingriff, etwas unangenehm aber ohne Schmerzen, konnte ich sie deutlich erkennen und auch die Zeit ablesen. Für drei Tage nach der Operation war ich enorm lichtempfindlich und konnte nur mit Sonnenbrille und Baseballmütze nach draußen. Da ich nichts riskieren wollte mit den Augentropfen und einer eventuellen Entzündung blieb ich gleich die ganze Woche in Rom. Besonders zu erwähnen sind die hilfsbereiten Mitarbeiter von Professor Lombardi. Während dieser Tage in Rom konnte ich jeden Tag in die Praxis wo sie mir die verschriebenen Augentropfen fachgerecht verabreichten. Neben der Augenuntersuchung und Behandlung entschied ich mich auch für die Bioresonanz Untersuchung durch Doktor Tomassini. Obwohl ich beruflich mit gesundheitlichen Aspekten wie Feng Shui und Elektrostrahlenabschirmung teilweise zu tun habe, hatte ich zuvor noch nichts von der Mora Methode gehört. Da ich schon im Rom war und auch Zeit für diese Untersuchung hatte wollte ich diese Methode noch ausprobieren. Hierfür kriegte ich Zustandbericht und ein Rezept mit Alternativmedizin verschrieben. Im Gegensatz zu der Augenoperation war hier der Erfolg nicht sofort messbar.
Bevor ich wieder zurück nach Kanada flog, ließ ich mich im Juni 2005 nochmals untersuchen. Die Ergebnisse waren phantastisch. Von einer natürlichen Sehleistung vor der Operation von 20% auf dem linken Auge und 2% auf dem rechten Auge wurde mit der Mini ARK Methode 90% im linken Auge und 15% im rechten Auge erreicht. Zudem vergrößerte sich auch die zentrale Dicke der Hornhaut. Mit einem solchen Erfolg war es für mich klar, die Behandlung durch Professor Lombardi weiterführen zu lassen und vereinbarte einen Termin im Herbst 2005.

Mitte Oktober 2005 wurde ich dann von Professor Lombardi und seinen Mitarbeitern ein weiteres Mal untersucht. Wie Professor Lombardi schon im Mai 2005 während des Beratungsgespräches sagte sind normalerweise weitere Nachbehandlungen nötig bis die eine volle natürliche Sehkraft erreicht wird. Die Untersuchungsergebnisse ergaben, dass die natürlich Sehkraft sich seit Juni 2005 etwas verringert hat, links auf 70% und rechts auf 10%, was für mich aber noch immer eine Superleistung von den ursprünglichen 20% respektive 2% war. Um eine weitere Verbesserung der natürlichen Sehleistung zu erreichen wurde dann die erste Nachbehandlung, ebenfalls mit der Mini ARK Methode durchgeführt. Auch habe ich mich einer weiteren Bioresonanz Untersuchung unterzogen. Dabei hat Doktor Tomassini Sachen festgestellt von denen keiner dort außer mir selbst etwas wissen konnte und die effektiv Tatsache waren. Dies war für mich Beweis genug, dass diese Mora Methode kein Hokuspokus ist und entschloss mich entsprechend weiter behandeln zu lassen. Leider hatte ich ein verrauchtes Hotelzimmer erwischt, obwohl ich normalerweise als Nichtraucher kein Problem mit Rauchern und deren Genussmitteln habe, musste ich dann nach der zweiten schlaflosen Nacht das Hotel wechseln da die Augen zum wahnsinnig werden juckten. Professor Lombardi verabreichte mir dann eine Augensalbe die dieses Jucken und Brennen linderte.

Im Juni 2006, ein Jahr nach der ersten Behandlung, war ich wieder in der Lombardi Augenklinik in Rom für eine weitere Untersuchung mit folgenden Ergebnissen: Natürliche Sehkraft links 70% und rechts 15%. Professor Lombardi ist mit den Ergebnissen zufrieden und empfiehlt vorerst keine Nachbehandlung zu machen und mich in den nächsten Monaten nochmals zu untersuchen und eventuell dann einen weiteren Eingriff vorzunehmen.

Wie bei den vorherigen Aufenthalten liess ich mich von Doktor Tomassini bezüglich der Bioresonanz mit der Mora Methode untersuchen. Diese aktuellsten Ergebnisse wurden dann mit den zwei vorherigen Untersuchungen verglichen und wiesen eine Verbesserung meines Gesundheitszustandes in den verschiedensten Bereichen auf. Mit diesen Erfolgsergebnissen ist es für mich klar diese Behandlungsmethode auch fortzusetzen.

Für mich ist es klar, dass noch weitere Untersuchungen und Behandlungen nötig sind und daher haben diese halbjährliche Termine höchste Priorität. Wenn ich zum heutigen Zeitpunkt eine Art Zwischenbilanz ziehe, ist es für mich absolut super was seit der Behandlung durch Professor Lombardi und seine Mitarbeiter erreicht wurde. Meine Lebensqualität hat sich durch die verbesserte natürliche Sehkraft enorm gesteigert. Was das im täglichen Leben bedeutet, wissen Menschen mit einer geringen Sehleistung nur zu gut. Beispielsweise erkenne ich Bekannte wieder auf Distanz und kann sie nach gutem Anstand und Sitte grüssen. Auch kann ich wieder Tätigkeiten ausüben die vorher mit Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen nur eingeschränkt möglich waren. Zudem sind meine gesundheitlichen Zukunftsperspektiven viel positiver als vorher mit dem bedrückenden Gedanken, dass das rechte Auge nur noch 2% Sehleistung erreichte und die Sehleistung des linken Auges mit 20% eine sinkende Tendenz aufwies, waren nicht gerade die motivierernsten Zukunftsaussichten.

Neben diesen tollen Erfolgen muss ich aber noch ein paar Themen erwähnen die mich in unserem Gesundheitssystem besondern ärgern. Am meisten bin ich über unsere Augenfachärzte, Optiker und die anderen selbsternannten Spezialisten enttäuscht. Von den neun Fachleuten, die mich bezüglich meiner Augenkrankheit untersucht und beraten haben, hat keiner was von der Mini ARK Methode von Professor Lombardi, der Hornhautvernetzung oder dem Fleischerring erwähnt. Die einzigen Methoden, die ich von denen empfohlen bekam, waren harte Kontaktlinsen und die Hornhauttransplantation. Woran das wohl liegt, an mangelndem Fachwissen oder an eigenen Geschäftsinteressen? Auf jeden Fall denke ich, dass das erste Anliegen unseres schweizerischen Gesundheitssystems die Gesundheit des Patienten ist und als eine ernstzunehmende Aufgabe mit höchster Priorität zu handhaben ist, ansonsten müsste es schweizer Patientenabzockersystem heissen. Das die Kosten eine erhebliche Rolle in unserem Gesundheitssystem spielen ist ganz klar angesichts der rasant steigenden Versicherungsprämien. In meinem Fall kann ich aber jedem Ökonomen und politischem Entscheidungsträger belegen, dass die Konsultationen und Untersuchungen ohne jegliche Verbesserung meiner Augenkrankheit dieser neun Augenspezialisten mich und die Versicherung vergleichsweise mehr gekostet haben als die professionelle Untersuchung mit der erfolgreichen Behandlung durch Professor Lombardi, ganz zu schweigen davon, dass ich keinen Tag krank geschrieben werden musste im Vergleich mit einer über einjährigen vollen, oder zumindest eingeschränkten, Arbeitsunfähigkeit. In einer Zeit da viele Leute von Internationalisierung sprechen und Politiker dies ganz klar fordern, wäre es auch einmal Zeit, die “kleinen autonomen Königreiche“ die sich gewisse Interessensgruppen, besonders im Gesundheitswesen, in der Vergangenheit aufgebaut haben, ein Ende zu setzen.


Im Juni 2006


Andreas Benz
 
 
© 2006 lombardieyeclinic
Powered by XAOS systems