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Kathrin Laske
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Meine ARK OP in Rom bei Herrn Prof. Lombardi im Juli 2004

Wir, meine Mutter und unsere italienische Freundin Paola (als Dolmetscher) und ich sind am Montag den 12.07.2004 von Stuttgart nach Rom geflogen. In Rom haben wir unsere Sachen ins Hotel gebracht und dann sind wir noch etwas durch Rom geschlendert. Da mein Untersuchungstermin auf 15.00 Uhr festgelegt war, hatte ich sogar noch Zeit mich am Mittag hinzulegen und eine Stunde zu schlafen.

Um 14.30 waren wir dann in der Klinik. Wir waren nicht alleine im Wartezimmer – Anja , Ralph und Oliver warteten dort und hatten ihre ersten Untersuchungen schon hinter sich. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht. Das beruhigte etwas.  

Meine Untersuchungen zogen sich bis zum Abend hin. Meine Sehleistung ohne Brille war nur noch knapp 10% und meine Hornhaut hat eine Stärke von nur noch 380 und 410 Microns.

Es gab an diesem Tag viel Wartezeit zwischen den einzelnen Untersuchungen und die OP war erst nach 21.00 Uhr (Ich weiß es nicht mehr so genau - war mir alles zu viel an diesem Abend!). 

Die OP selber war nicht schmerzhaft - nur unangenehm - aber welche Behandlung an den Augen ist schon angenehm. Bei meinem linken Auge ist ein Schnitt zu tief geworden, (Ich war wohl nicht so ruhig wie ich es sein sollte!). 

Herr Prof. Lombardi hat eine dünne Wasserblase für den besseren Schutz auf das Auge gemacht, um nicht nähen zu müssen. Danach hat er das Auge mit einer Schutzklappe abgedeckt.

Als ich dann vom OP-Tisch aufstehen durfte, war es aus mit meiner Beherrschung. Ich fing an zu zittern und zu beben und sprechen war nicht mehr wirklich möglich. Meine Nerven waren wohl doch zu angespannt. 

In der Nacht bekam ich dann Schmerzen und wusste nicht, wie ich schlafen sollte. Der Kopf musste immer der höchste Punkt sein. Ansonsten bin ich fast die Wände hoch gegangen. Es war gut, dass ich in der Klinik für die Nacht Schmerztabletten bekam. Diese brachten etwas Linderung. Auch der Dienstag war noch nicht wirklich toll, denn meine Augen waren geschwollen und ich versuchte zur Ruhe zu kommen und zu schlafen. 

Herr Prof. Lombardi war aber am nächsten Tag zufrieden mit seiner Arbeit und meinem Heilergebnis. Die OP sei gut verlaufen! Auch der tiefe Schnitt wäre kein Problem. Er braucht nur etwas länger zum Verheilen. Er hat mir mit der Pinzette zwei Mal an diesem Nachmittag Fibrinfädchen entfernt.

Meine Augen waren jeden Morgen (bis Freitag) verklebt und ich brauchte immer einige Zeit bis ich sie aufmachen konnte. Aber mit Wasser und einem Tuch ging das mit ein bisschen Übung dann ganz gut. 

Am Mittwoch hat Herr Prof. Lombardi mir die Augen noch komplett ausgespült damit durch das starke Verkleben keine Entzündung entsteht. Da wir erst für Freitag den Heimflug gebucht hatten, habe ich jeden Tag die Augen kontrollieren lassen können. Das beruhigte sehr. 

Der Verlauf der Heilung ist gut. Meine Augen sind immer noch sehr empfindlich bei Berührung, noch mehr bei hellem Licht und Zugluft. Ich merke aber jeden Tag eine Besserung. 

Die OP brachte für mich eine Verbesserung beim Sehen im Nahbereich. Im Übrigen bin ich überzeugt, dass der Heilungsfortschritt und die persönliche Umstellung auf die wieder veränderte Art des Sehens nach der OP weitere Verbesserungen bringen werden. Ich habe noch keinen neuen Sehtest gemacht und kann deswegen keine Angaben zum messbaren Ergebnis der Veränderungen machen. 

Ich muss allerdings für mich eine Lösung finden, damit ich zur Ruhe kommen kann, um bei der nächsten OP nicht wieder so „unter Strom zu stehen“. Die Nach-OP zur Korrektur ist bereits für September 2004 geplant! 

Ich glaube, dass es die richtige Entscheidung war, von Herrn Prof. Lombardi beide Augen operieren zu lassen und würde diese auch wieder so treffen. Ich bin ihm sehr dankbar! - denn ich stand in Deutschland bereits auf der Warteliste für eine Hornhauttransplantation. 

Heimgekommen sind wir dann mit 18 Stunden Verspätung am Samstag, da der Flug am Freitag Abend gestrichen wurde. Es war aber kein richtiges Problem, denn die OP lag bereits erfolgreich einige Tage hinter mir.

 
 
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