Die „Asymmetrische Radiale Keratotomie“
Dott. Massimo Lombardi
"Centro Nationale Laser"
Via Nazionale, 75
00184 ROM, Italien
Tel. 0039/0648907284 Fax 0039/0648907292
Eine große Errungenschaft um den Keratokonus auszuschalten
Ohne Trauma und ohne Risiken
Die Erfahrung im Bereich der Mikrochirurgie erlaubte es mir bereits 1985 einen einfachen Ein-griff zu entwickeln, der definitiv die Probleme des Keratokonus in den Phasen I und II (in 90% der Fälle) und in einigen Fällen in Phase III löst. Ein solcher Eingriff verringert, wie sich in ei-nem Zeitraum von 15 Jahren erwiesen hat, in wenigsten 85% der Fälle die Notwendigkeit ei-ner Hornhauttransplantation.
Der Keratokonus ist eine Verformung der Hornhaut, die sich in den zentralen und parazentra-len Bereichen nach außen wölbt. Leider ist noch die Überzeugung verwurzelt, dass eine Hornhauttransplantierung die einzige Möglichkeit sei den Keratokonus zu heilen. Aber eine mit Erfolg durchgeführte Hornhauttransplantation führt regelmäßig zu einem mehr oder weniger starken Astigmatismus, in der Mehrheit der Fälle kann eine Korrektur so problematisch sein, dass die alte Hornhaut zu beweinen ist. Und wir sollten nicht vergessen, dass es sich auch immer um eine Hornhauttransplantation mit allen Risikos der Abstoßung handelt, mit einer durchschnittlichen Dauer von 10 Jahren. Und die Jungen sind von Keratokonus betroffen!
Die vom Keratokonus betroffenen Patienten finden gewöhnlich nur eine bessere Sehmöglich-keit mit harten oder halbharten Kontaktlinsen. Aber dass diese den Keratokonus verschlech-tern, ist mittlerweile auch in wissenschaftlichen Kongressen wiederholt fundiert worden. Die Kontaktlinsen neigen in der Tat dazu früher oder später die Zufuhr des Sauerstoffs zu verrin-gern (oder gänzlich zu verhindern), was eine entgültige Dekompensation des Keratokonus verursacht.
Die von mir erdachte Technik der sogenannten „Asymmetrischen Radialen Keratotomie“ hat ihren Ursprung in der Korrektur von Kurzsichtigkeit. Bei solch einer Problemstellung sind Schnitte im gesamten parazentralen Teil der Hornhaut nötig. Bei der ARK, welche zur Korrek-tur des Keratokonus angewendet wird, werden die Schnitte nur in dem Teil außerhalb der Pu-pille vorgenommen.
Die Asymmetrische Radiale Keratotomie ist in 90% der Fälle gegen der Keratokonus wirksam. Es handelt sich um einen ambulanten Eingriff mit lokaler Anästhesie und ca. 1-3 Minuten pro Auge dauert. Die Resultate sind direkt nach dem Eingriff sichtbar. In der Mehrzahl der Fälle reichen eine Sonnenbrille und spezielle nach dem Eingriff zu nehmende Augentropfen aus.
In den letzten Jahren (seit 1990) haben wir einen neuen Schritt nach vorn getan: wir erreichen nicht nur einen Korrektion der nach außen gewölbten Hornhaut, sondern auch eine Korrektur der Sehfehler, fast immer mit einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis. Tatsächlich erreichen das 70% der Patienten ein so gutes Ergebnis, dass eine Korrektur mit Linsen nicht mehr nötig ist, die anderen kommen mit einer einfachen Brille aus. Auf diese Art und Weise der Patient nach der Operation nicht nur in der Lage, aus dem Teufelskreislauf Kontaktlinsen – weitere Beschädigung der Hornhaut – Transplantation auszubrechen, sondern auch die bestmögliche Sehschärfe zu haben.
Dank meiner langjährigen Erfahrung konnte sich eine solche chirurgische Technik derart wei-terentwickeln (angesichts der äußersten Einfachheit und der Risikolosigkeit einer solchen chi-rurgischer Technik), wird ein Eingriff bereits bei den ersten Symptomen der Krankheit empfoh-len. Indem man die Technik entsprechend der unterschiedlichen Bedingungen leicht anpasst werden pro Auge 1-3 Schnitte durchgeführt, die nicht länger als 2mm sind kann man die Krankheit zum Stilsstand bringen und das maximale refraktive Resultat erzielen.
Verschiedene Arbeiten über die Asymmetrischen Radiale Keratotomie wurden sowohl in Ita-lien als auch im Ausland veröffentlicht und sie wurden des weiteren auf den wichtigsten Inter-nationalen Kongressen vorgestellt: Moskau, 1990; Minneapolis, 1995; Cape Town, 1995; At-lanta, 1995; Chicago, 1996; Orlando, 1997 und Italien, 2000, auch während des Nationalen Kongresses, welcher von der S.I.TRA.C, der Italienischen Gesellschaft für Hornhauttransplan-tation veranstaltet wurde.
|